Das Bild von der Welt
Die weit gereisten Kaufleute, Pilger und nicht zuletzt die Kreuzfahrer brachten die Vorstellungen der Menschen von der Welt in Bewegung. Farbenprächtige Karten machen bewusst, wie die Menschen des 13. Jahrhunderts ihre Welt wahrnahmen. Aus den drei damals bekannten Kontinenten Afrika, Europa und Asien bestehend, stand in der christlichen Vorstellung Jerusalem im Zentrum der Welt. Gebirge, Flüsse und mit Fabelwesen bevölkerte Ozeane begrenzten die Länder und Kontinente. Durch die Bestrebung, alles Wissen der Zeit zu sammeln und zu verschriftlichen, entstanden die Weltchroniken des 13. Jahrhunderts, die in prächtigen bildgeschmückten Handschriften überliefert sind und mit spannenden Geschichten das Weltbild und das Selbstverständnis der Menschen dieser Zeit überliefern.
Die mit 3,5 m Durchmesser größte erhaltene Weltkarte des Mittelalters, gibt das Bild der Welt wieder. Materialgetreue Kopie der Ebstorfer Weltkarte, um 1300 (Original zerstört), Lüneburg, Museum für das Fürstentum Lüneburg. Magdeburg, Kulturhistorisches Museum.





